Posts Tagged ‘Tourismus’

Web 2.0 beim Castle Camp Tourismus in Kaprun/Zell am See

Posted in Allgemein on September 17th, 2009 by Wolfgang Falkner – Be the first to comment

Am 12. und 13. September traf sich die Web 2.0- und Social-Media-Community aus Ö/D/ST auf der Burg Kaprun in Zell am See zum 2. Castlecamp, um über die Zukunft des Tourismus zu diskutieren.

Zugegebenermaßen, ich war bis jetzt noch nie bei einem Bar-Camp dabei, aber seit letzten Samstag von der Idee begeistert: Eine gemütliche Location, 100 sehr aufgeschlossene Teilnehmer, offene Sessions, wo jeder Vorschläge einbringen kann, sowie interessante und zukunftsweisende Themen. Parallel wurde geblogged, getwittert und gefacebooked.

Da ich mich sehr intensiv mit Authentischem Marketing beschäftige, war der Besuch für mich ein Pflichttermin. Denn wo sonst bekommt man einen besseren Überblick über aktuelle Trends im Bereich Social Media und Web 2.0?

Die Tourismus-Marke ist tot!

Eine für meinen Geschmack wohl etwas überzogene These der Tourismus-Zukunft-Vertreter (www.tourismuszukunft.de). Sicher, User Generated Content in diversen Community-Portalen wie Facebook, YouTube, Twitter und Co. gewinnt rapide an Bedeutung. Trotzdem schätzen Gäste Klarheit in einer sehr unübersichtlichen Welt. Warum würde sonst die Mehrheit aller Menschen immer wieder zu Marken-Produkten greifen. Und auch Tourismus-Destinationen sind Marken, die bestimmte Werte vertreten mit denen sich Menschen identifizieren. Auch ein sehr kritisch denkender Mensch muss zeitweise zugeben, dann und wann zur Marke zu greifen, weil er ihre Werte bewusst oder unbewusst schätzt. ;)

Aber es stimmt, Konsumenten sind kritischer geworden, d.h. die Markenbotschaften müssen mehr die Bedürfnisse der Gäste hinterfragen. Auch die Frage, wie das Bedürfnis der Vielfalt mit Werte-Marketing in Verbindung gebracht werden kann, wurde diskutiert. Ich denke, extreme Thesen sind zwar wichtig, um Aufmerksamkeit zu erregen, dennoch ist der Weg der Mitte wohl der zielführendere! Marken sind also (noch lange) nicht tot!

Facebook – das Potential nutzen!

Der wohl prominenteste Vertreter aller Social-Media-Portale. 250.000.000 registrierte Nutzer, 120.000.000 davon sind täglich online! Olaf Nitz von der Österreich Werbung (www.austria.info) zeigte mehrere Wege auf, Facebook zu nutzen. Der erste Schritt ist, eine eigene Facebook-Page bzw. eine Fan-Page einzurichten, dort aktiv zu werden und eine eigene Gruppe aufzubauen. Fans gewinnt man durch guten Content (Inhalt) und durch Verlinkung mit der eigenen Website, Blogs und anderen Kanälen wie YouTube, Flickr usw.

Fazit – Potentiale auch für Wellness-Betriebe

Was für den Tourismus gilt, gilt auch für Wellness-Betriebe, wie Wellness-Hotels, Thermen, Gesundheitszentren und Spas. Authentizität ist die Basis, Grundlage dafür Inhalt und Angebot. Nur über ein glaubhaftes Angebot sprechen die Menschen. Will man selbst im Social Web aktiv sein, muss man sich wieder mehr Gedanken darüber machen, dass man es mit Menschen zu tun hat, nicht mit Massenmedien und Werbekanälen – schön, dass wir nach Jahrzehnten der Werbepropaganda wieder langsam in diese Richtung kommen. Gewisse Regeln müssen daher beachtet werden: Werbesprache ist völlig fehl am Platz und es kommunizieren nicht die Firma sondern ein Mensch, der Mitarbeiter, die Mitarbeiterin.

Gerne helfen wir Ihnen dabei, eine eigene Social-Media-Strategie für Ihr Haus zu entwickeln. Wir beschäftigen uns mit authentischem Marketing für Spa, Wellness und Gesundheit und daher auch mit Social Media und Web 2.0.

  • Share/Bookmark

Thema “Nachhaltigkeit” beim Spa-Event 2009 in Zell am See

Posted in Allgemein on Juni 12th, 2009 by Wolfgang Falkner – Be the first to comment

Der diesjährige Spa-Event am 9. Juni 2009 stand unter dem Motto “Geschäftserfolg durch nachhaltiges Wirtschaften in Wellness- & Spa-Unternehmen”. Herr Norbert Hintermayer, der Herausgeber des Fachmagazins Spa World Business lud zum 2. mal die Spa-Branche ins schöne Zell am See ein.

Sehr interessant war zu sehen, dass der Wellnessgedanke das Potential hat, Grenzen zu überschreiten. So kamen hochkarätige Experten aus Wirtschaft, Architektur, Medizin, Psychologie, Marketing und Kunst zum Wort und lieferten Ihren Beitrag aus eine jeweils anderen Perspektive zum Thema Nachhaltigkeit.

Dr. Stefan Kannewischer, GF der Kannewischer Management AG fasste seinen Vortrag über “Nachhaltiges und profitables Wirtschaften in Thermen und Wellnessunternehmen” mit folgendem Satz zusammen: “Wer sich harmonisch in sein ökologisches, ökonomisches und soziales Umfeld einfügt, wird von diesem integriert”.

Univ. Prov. Dr. Wolfgang Schobesberger, Dir. des Instituts für Sport-, Alpinmedizin und Gesundheitstourismus machte in seinem Vortrag zum Thema “Kundenbindung im Spa-Tourismus aus medizinischer Sicht” klar, dass Medical Wellness auf evidenzbasierter Medizin beruhen, d.h. wissenschaftlich fundiert sein muss.

Besonders bei Medical Wellness ist das Marketing gefordert, mehr auf Überprüfbarkeit und Glaubwürdigkeit zu setzen. Daneben müssen die Gäste aufgeklärt werden, d.h. medzinisches Wissen muss durch das Marketing verständlich gemacht werden.

MMag. Johann Beran, Psychologe & Unternehmensberater, Corporate Health Balance, ließ mit seiner Frage “Wo haben wir gelernt, gesund zu bleiben?” aufhorchen. Mit seinem sehr einleuchtenden Beispiel, dass ein Großteil der Menschen in unserer westlichen Welt keinen gesunden Schlaf mehr hat, stellte er die Notwendigkeit von Ressourcenmanagement unter Beweis.

Aus Marketingsicht wird es also in den nächsten Jahren entscheidend sein, Wellness-Gäste in geeigneter Art und Weise zu motivieren und bei der Hand zu nehmen, damit Sie “wieder lernen, gesund zu bleiben”. D.h. das Spa oder Gesundheitszentrum muss hier Impulsgeber und Begleiter sein, weil Verhaltensänderung nur über regelmäßige Auffrischung möglich ist.

Somit möchte ich mich auch auf diesem Wege bei Herrn Hintermayer für sein außergewöhnliches Engagement bedanken und freue mich schon auf den nächsten Spa-Event 2010.

  • Share/Bookmark

Spa-Marketing und Wirtschaftskrise

Posted in Allgemein on Januar 15th, 2009 by Wolfgang Falkner – Be the first to comment

Die Krise ist da und wird auch den Tourismus treffen. Da hilft weder Schönreden noch Jammern. Doch jede Krise bietet auch ein Chance – das so genannte “reinigende Gewitter”. In einer Zeit der Konsolidierung werden die guten Angebote weiter bestehen und die weniger guten müssen ums überleben kämpfen. Hat unser Spa-Gast weniger Geld im Börserl, überlegt er sich genauer, wo er hinfährt und ist anspruchsvoller bei der Qualität.

Für Spa- und Wellnessanbieter ist diese Zeit der Konsolidierung die ideale Gelegenheit, ihr Angebot kritisch zu hinterfragen. Werden meine Behandlungen und Pakete bei den Gästen angenommen? Kommen die Gäste wieder? Passen die Wellness-Themen? Wo gibt es Optimierungspotentiale? Können Räume und Mitarbeiterressourcen besser genutzt werden? Stimmt die Preisstruktur? Usw.

Aber nicht nur das Angebot entscheidet, auch der Markenauftritt: Werde ich so wahrgenommen, wie ich das gerne hätte? Kommen jene Gäste, die ich mir auch wünsche? Es ist jetzt 5 vor 12, Marketingmaßnahmen zu setzen, die Ihr Profil schärfen und Ihnen Alleinstellung in einem globalen Markt bescheren.

Oft wird in wirtschaftlich schlechteren Zeiten zuallererst im Marketing gespart. Solange dadurch nicht die Qualität gefährdet ist, ist das ein guter Weg. Werden die Marketing-Aktionen kritisch hinterfragt, finden sich vielleicht sogar Möglichkeiten, um mit weniger Kosten, mehr zu erreichen. Visionär gedacht macht es vielleicht sogar Sinn, auf kostspielige Direktmailings per Postweg zu verzichten und auf einen konsequenten und gutegemachten Online-Newsletter umzusteigen. Auch die direkte Buchung über Internet bietet große Chancen und wird meist sogar von den Gästen erwartet.

Damit Sie einen Überblick bekommen, wie Sie mit Ihrem Marketing für Spa und Wellness stehen, bieten wir einen unabhängigen Spa-Marketing-Check an. Wir durchleuchten alle Marketingmaßnahmen nach den Kritierien: den Gast “berühren”, “bewegen” und “bezaubern”.

  • Share/Bookmark