4-wöchige Peru-Reise
Posted in Allgemein on Januar 14th, 2010 by Wolfgang Falkner – 29 Comments
Huaca de la Arco Iris, Trujillo
Bin wieder gut von meiner 4-wöchigen Perureise (teilweise auch Studienreise) aus Peru zurückgekehrt. Peru ist Vielfalt pur und ein Land voller Gegensätze. Küste, Sierra (Anden) und Dschungel – drei völlig unterschiedliche Vegetationen. Ein unvorstellbarer Reichtum an touristischen Schätzen, nicht nur wegen der Vielfalt an Naturschätzen sondern auch der Kultur und Geschichte (Inka und Prä-Inka Kulturen wie Chan Chan oder Chavin) – auch der schmackhaften Küche wegen (Ceviche, Pachamanca, Cuy, Lomo saltado uvm.) und leider auch der Gegensätze zwischen Arm und Reich.
Gemeinsam mit meiner Frau Katia und ihrer Familie machten wir uns bei unserer 2. Perureise daran, weitere Eindrücke zu sammeln und das Land zu erkunden. So führte unsere Reise erstmal nach Paracas, wo wir aus beruflichem Interesse im brandneuen Hilton-Hotel eincheckten und uns im Inca-Spa verwöhnen lassen haben. Darüber gibt es bald noch mehr nachzulesen, ich halte Sie auf dem Laufenden. In Paracas besuchten wir auch die Islas Ballestas, wo man einen unvorstellbaren Artenreichtum an verschieden Tieren bestaunen kann (Seelöwen, Pinguine, Seesterne, uvm.). Nach einer kurzen Tour durch Ica, wo wir das Nationalgetränk der Peruaner “Pisco” probieren konnten und auf eine etwas gefährliche Buggyfahrt in den Wüsten Perus begaben, gings dann auch schon über Lima wieder weiter nach Huaraz / Yungay, der Heimatstadt meiner Schwiegereltern. In den eigenen Bungalows am Fuße des Huascaran (6.768 m, der höchste Berg Perus und somit Reiseziel vieler Bergsteiger) verbrachten wir dann Weihnachten im Kreise der Familie: www.comtury.com.

Islas Ballestas, Paracas
Dann gings auch schon wieder weiter nach Trujillo und Chiclayo, im Norden von Peru, direkt an der Küste. Diese Region ist vor allem wegen der archäologischen Ausgrabungen der Prä-Inkakulturen sehr interessant. So besuchten wir die Huaca de la Arco Iris der Mochicas Kultur, die bekannte Festungsanlage Chan Chan der Chimú-Kultur, sowie das Museum Señor de Sipán in Lambayeque, wo der atemberaubende Goldschatz der Ausgrabung aus dem Jahre 1987 ausgestellt wird.
Nach Sylvester gings dann nochmal für eine Tagesfahrt nach zur Ausgrabung nach Chavin, nahe Huaraz. Und dann waren die 4 Wochen auch schon wieder um. Weitere Fotos finden Sie auf meinem Facebook-Profil. Ich kann Peru jedem nur empfehlen! Und es muss nicht immer nur Machu Picchu und Cusco sein. Das Land bietet soviel mehr, und am meisten entdeckt man, wenn man sich einfach auf das Land und seine Menschen einlässt!
