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Wellness & Web 2.0
Teil 1: Was ist Web 2.0?

Posted in Allgemein on März 15th, 2010 by Wolfgang Falkner – 1 Comment

Web 2.0, Social Web, Social Networks – Begriffe, die im Tourismus, Marketing und Internet in letzter Zeit sehr häufig verwendet werden – doch was bedeuten sie? Leider gibt es keine allgemeingültige Definition. Auf jeden Fall kann man von einer grundlegen Weiterentwicklung des Konzepts Internet sprechen -  hin zur eigentlichen Vision des Internet-Erfinders Tim Berners-Lee. Manche sprechen sogar von einer Revolution des Marketings. Weg vom Monolog Unternehmen > Kunden hin zum wirklichen Dialog. Das Besondere an der Version 2.0: jeder kann mitmachen und sich beim Aufbau des Webs beteiligen. Mit all seinen Chancen und Risiken – Stichwort kollektive Intelligenz.

Diese Entwicklung zahlreicher Web 2.0 Tools zwingt die Unternehmer und auch die Marketingmenschen zum umdenken. Klassische Werbeaktionen, wie Inserate oder Banner verlieren an Bedeutung – zumindest bei der Urlaubsplanung. Das Vertrauen der Gäste in die Werbeindustrie ist gesunken. Was der Reiseanbieter vorschlägt ist zuwenig für eine Entscheidung. Wichtig sind vor allem Bewertungen andere Gäste und was Freunde und Bekannte in Social Media Plattformen empfehlen. Web 2.0 ist also deswegen so erfolgreich, weil es den Bedürfnissen nach Transparenz und Glaubwürdigkeit entgegenkommt. Ich denke, das ist auch im Sinne der Wellnessbewegung.

Facebook, Blogs und Co.

Es gibt unzählige Web 2.0-Anwendungen. Eine der ersten war wohl Wikipedia, die nach nur 7 Jahren der Brockhaus-Enzyklopädie den Rang abgelaufen hat. Für Tourismus, Hotelerie und Wellness sind folgende Tools von Bedeutung.

Bewertungsplattformen wie Holidaycheck oder Tripadvisor ermöglichen authentische Bewertungen von Gästen und sollen auf jeden Fall in die eigene Website als Argument eingebaut werden (vorausgesetzt, die Bewertungen passen auch).

Mit einem Blog zeigen Sie Kompetenz bei einem bestimmten Thema und bieten Lesern die Möglichkeit eigene Kommentare zu posten, um Diskussionen anzuregen. Ein Blog kann auch durch mehrere Personen gemeinsam betreut werden. Ein Beispiel dafür ist der Jubiläumsblog des Deutschen Wellnessverbandes. Aber auch Hotels, Thermen oder Tourismusverbände betreiben mittlerweile eigene Blogs. Dort kann z.B. die Spa-Leiterin die Behandlungstipps der Woche präsentieren und Wirkungsweisen erklären oder der Chef des Hauses über seine Schneeschuh-Wandertour mit seinen Gästen berichten.

Die Social-Network Plattform Facebook ist wohl aktuell das prominenteste Beispiel für Web 2.0. Der Vorteil: Jeder kann sehr einfach und intuitiv Inhalte mit seinen Freunden teilen – z.B. Bilder, Veranstaltungshinweise, Einladungen zu Fanseiten usw. Im nächsten Teil werde ich das Phänomen Facebook näher beleuchten. Aber auch mit Twitter, Flickr und YouTube sollte man sich beschäftigten.

Fazit

Wichtig für den Erfolg ist, dass alle diese Technologien durch eine Strategie geregelt und miteinander vernetzt sind. Klarerweise sollte man sich, bevor man diese Tools nutzt, ganz genau überlegen, welche Inhalte man teilen möchte und wer die Verantwortung für die regelmäßige Online-Redaktion übernehmen kann. Der Aufwand dafür sollte nicht unterschätzt werden – doch es führt kein Weg vorbei!

Ich freue mich auf Ihre Erfahrungen, Beispiele und Ergänzungen zum Thema Web 2.0.

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Warum das Internet zum Bedürfnis nach Authentizität beiträgt?

Posted in Allgemein on Juni 4th, 2009 by Wolfgang Falkner – Be the first to comment

Das Internet hat eine wahre Revolution ausgelöst. Vieles hat sich grundlegend geändert. So kann (1) eine Vielzahl an Wellnessangeboten schnell und einfach per Mausklick verglichen und sofort gebucht werden. (2) Trägt das Internet zu einer gesteigerten Konsumentenaufklärung und Souveränität bei. Und (3) ist das Internet quasi basisdemokratisch. Jeder der Zugang hat, kann sich beteiligen und seine Meinung frei äußern.

Mit Authentizität im Wellness-Angebot kann man diesen drei Herausforderungen elegant begegnen und den Wandel unserer Zeit für sich nutzen.

1) Authentizität bedeutet die Besinnung auf seine ganz individuellen Werte. Das schafft einen einzigartigen USP* und eine starke Marke. Durch diesen sinnstiftenden Zusatznutzen, erreicht man ein klares Profil und eine authentische Identität. Dafür nehmen Gäste auch gerne höher Preise in Kauf.

2) Authentizität kommt der gesteigerten Konsumentenaufklärung und Souveränität entgegen. Gerade Spa-Gäste sind kritisch und verlangen zu Recht höchste Qualität. Das Angebot sollte daher möglichst ursprünglich, ganzheitlich und nachhaltig sein. Damit aber das Angebot auch als authentisch wahrgenommen wird, müssen auch Marketing und die Kommunikation authentisch sein.

3) Treten Sie mir Ihren Gästen in aktiven Dialog! Nutzen Sie Social Media Plattformen wie Facebook, Twitter und Co. Liefern Sie ihr interessante Inhalte und bieten Sie ihr Möglichkeiten zur Beteiligung. Es muss nicht immer die klassische Bewertungsmöglichkeit sein. Laden Sie Ihre Gäste z.B. ein, Geschichten zu erzählen oder rufen Sie zum Fotowettbewerb auf. Die Suchmaschinen werden es Ihnen danken!

Somit wünsche ich Ihnen viel Erfolg beim Finden Ihres authentischen und damit unvergleichlichen Profils. Wir freuen uns über Ihre Erfahrungen zum Thema Authentizität.

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