Wellness & Web 2.0:
Teil 3 – Strategie & Organisation

Posted in Allgemein on Mai 10th, 2010 by Wolfgang Falkner – Be the first to comment

Dass das Thema Social-Media bzw. Web 2.0 wichtig ist, habe ich bereits im ersten Teil erläutert. Die wichtigsten Argumente sind: Stärkung der Kundenloyalität, Möglichkeiten der Empfehlung bieten, neue Kunden gewinnen, die mit herkömmlichen Werbemaßnahmen nur schwer zu erreichen sind.

Social-Media ist nicht nur eine technische Errungenschaft basierend auf dem Internet, sondern unterstützt und begleitet einen sozialen Wandel. Die Menschen nehmen nur noch jene Information auf, die für sie nützlich ist. Das ist natürlich schlecht für klassische und laut schreiende Werbung von oben nach unten. Aber ausgezeichnet für gute Inhalte und Angebote, über die sich die Konsumenten freiwillig und gerne austauschen.

Ist das Angebot nicht gut, kann der Schuss durch Social Media nach hinten los gehen. Allerdings ist eine Nichtbeteiligung auch nicht ratsam. Denn Gespräche über Ihr Angebot finden auch ohne Sie online statt, ob Sie das wollen oder nicht. Am besten Sie testen das gleich mal mit  Google-Alerts oder auch Twitter. Was sagt das Internet über Ihre Firma, Produkte oder Marken?

Mit Social-Media haben Sie die Möglichkeit, sich in diesen Gesprächen proaktiv und präventiv zu beteiligen. D.h. Sie können sehr schnell reagieren und dabei Marktforschung betreiben. Fast schon nebenbei kommunizieren Sie Ihren Content (Inhalte nicht Werbung!) auf Augenhöhe.

Verfügt das Unternehmen über eine Social-Media-freundliche Organisation, was im Wesentlichen heißt, dass eine Kultur des Teilens und der Offenheit vorhanden ist, kann eine Strategie entwickelt werden. Diese hängt natürlich sehr stark vom Ziel ab, dass das Unternehmen erreichen möchte und natürlich auch von seiner Zielgruppe. Ein Ziel von Social-Media ist die Online-Reputation. Sie wollen, dass im Internet gut über Ihr Unternehmen gesprochen wird, was zwangsläufig zu Empfehlungen führt.

Eine Social-Media-Strategie enthält folgende Bestandteile: Welche Kanäle werden mit welchen Botschaften bedient? Wer sind die Verantwortlichen und was sind die Regeln? Eine Facebook-Fansite ist ein guter Anfang aber noch keine Strategie. Facebook ist bestenfalls ein Teil dieser Strategie. Auf jeden Fall sollte man sich als Wellness- und Spa-Betrieb neben Facebook, Twitter, YouTube, Blogs, Flickr genauer anschauen. Wichtig ist, dass diese Technologien miteinander effizient vernetzt sind.

Ich persönlich nutze Twitter als zentrale Kommunikationsplattform. Die Kurznachrichten (Tweeds) werden vollautomatisch in meinem Facebook-Profil sowie in meinen Blog und auf meiner Website verteilt. So kann jede Person, egal welchen Kanal sie bevorzugt auf diesen Beitrag reagieren. 1:1 Kommunikation eben! Das schafft Glaubwürdigkeit und Vertrauen, was schließlich zu Empfehlungen führt.

Jeder Hotelier, jeder Spa-Betreiber und jeder Geschäftsführer einer Therme wird mir zustimmen, wenn ich sage, dass Empfehlungen überaus wichtig sind. Social-Media bieten Empfehlungsmarketing mit einer ungeheuren Effizienz auf globaler Ebene. Aus Mund-Propaganda wird Welt-Propaganda!

Wer sich für eine maßgeschneiderte Social-Media-Strategie interessiert, kann mich gerne kontaktieren. Eine interessante Veranstaltung in diesem Zusammenhang ist das erste SpaCamp in Bad Reichenhall im Oktober – Motto: „Alpensalz trifft Web 2.0.“

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Wellness & Web 2.0
Teil 2: Das Phänomen Facebook

Posted in Allgemein on April 12th, 2010 by Wolfgang Falkner – Be the first to comment

Mit weltweit 400 Millionen Benutzern (Deutschland 7,6 Mio. und Österreich 1,65 Mio.) hat sich Facebook im sechsten Jahr seines Bestehens zur wichtigsten Social-Media-Plattform entwickelt. Die Userzahlen steigen täglich und die Benutzer haben sich an Facebook gewöhnt – manche können gar nicht mehr ohne leben. Der Tourismus und die Hotellerie haben das Potential erkannt – immer mehr nutzen das Tool sehr erfolgreich, viele haben aber noch große Berührungsängste. Die Meinungen gehen weit auseinander.

Facebook – ein Phänomen oder logische Entwicklung?

Im Facebook-Zusammenhang wird gerne „Barack Obama“ erwähnt. In seinem Wahlkampf hat er das erste Mal die große Bedeutung von Web 2.0-Maßnahmen, allem voran Facebook als Motor für seinen Wahlkampf erkannt und auch genutzt. Ohne Zweifel hat er damit eine breite Masse mobilisieren können, weil er damit einfach sehr nahe am potentiellen Wähler war. Gab es eine Neuigkeit, wussten davon sofort 3,5 Mio. Fans (stand 2008 – jetzt hat Obama 8 Mio.). Zur Obama-Fansite.

Der Autor des Buches „Socialnomics“ erklärt den Erfolg von Facebook und ähnlichen Plattformen damit: „Es ist wichtiger, was man Nachbar denkt, als das, was Google denkt.“ Eigentlich keine neue Erkenntnis. Mundpropaganda war schon immer wichtig. Zweifelsohne, Google ist ein wichtiges Werkzeug geworden, um etwas schnell zu finden oder, um mir einen Marktüberglick zu verschaffen. Doch wenn es darum geht, wichtige Entscheidungen zu treffen, vertraut man dann doch lieber den Meinungen des befreundeten Kollegen. Facebook ist sozusagen, das logische auf Internettechnologie aufbauende Werkzeug, um Beziehungen zu pflegen und Meinungen auszutauschen. Der Vorteil: Ich kann die Meinungen von vielen auf einmal einholen – das spart Zeit und Energie. Facebook hat bereits Google überholt. ; )

Das Prinzip ist einfach

Nicht nur Personen können eigene Seiten, ein sogenanntes Profil anlegen, sondern auch Unternehmen oder Organisationen. Dabei handelt es sich dann um „Fan-Seiten“. Jeder der ein Profil sein eigen nennt, kann ab sofort ein Fan davon werden. Der Vorteil für den Betreiber: alle Fans können praktisch mit einem Click gleichzeitig informiert werden. Sie tauschen sich aus, geben Kommentare und Empfehlungen ab. Darüber hinaus kann ich als Betreiber einer Fan-Seite nicht nur brandaktuelle Infos online stellen, sondern auch Themen diskutieren. Das nennt sich dann Crowdsourcing.

Es geht ums Teilen!

Möchte ich Facebook effektiv für mein Unternehmen nutzen,  muss ich mich von klassischem Werbedenken verabschieden. Ein Sender hat nicht mehr viele Empfänger. Sondern viele Sender haben viele Empfänger. Das Hotel, das Spa, die Therme stellt lediglich die Plattform zur Verfügung. Was darauf passiert, kann der Anbieter nur beschränkt kontrollieren. Ich muss mich also auf eine offene, dialogorientierte Kommunikation mit meinen Interessenten einlassen. Das fordern die Konsumenten auch heute. Unternehmen, die glauben, auch in Zukunft von oben herab zu kommunizieren, werden auf Dauer Kunden verlieren. Unternehmen, die sich bewusst entscheiden, auf Augenhöhe zu kommunizieren, werden Kunden, sogar treue Kunden, gewinnen.

Wellness-Facebook-Beispiele

Damit man Fans gewinnt, muss man aktiv sein und gute Inhalte bieten, die Menschen bewegen. Für das Berchtesgadener Land haben wir ein Facebook-Personality-Quiz realisiert, indem man spielerisch seinen Wellness-Typ bestimmen kann. Dazu kann man Freunde einladen oder andere Menschen vom gleichen Typ kennen lernen. Und welcher Wellness-Typ sind Sie?

Klarerweise ist beim Thema Facebook auch Kritik angebracht. Darauf möchte ich aber hier nicht näher eingehen. Infos dazu finden Sie auf folgender Wikipedia-Seite. Ich freue mich auf Ihre Anregungen und Erfahrungen mit Facebook.

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Wellness & Web 2.0
Teil 1: Was ist Web 2.0?

Posted in Allgemein on März 15th, 2010 by Wolfgang Falkner – 1 Comment

Web 2.0, Social Web, Social Networks – Begriffe, die im Tourismus, Marketing und Internet in letzter Zeit sehr häufig verwendet werden – doch was bedeuten sie? Leider gibt es keine allgemeingültige Definition. Auf jeden Fall kann man von einer grundlegen Weiterentwicklung des Konzepts Internet sprechen -  hin zur eigentlichen Vision des Internet-Erfinders Tim Berners-Lee. Manche sprechen sogar von einer Revolution des Marketings. Weg vom Monolog Unternehmen > Kunden hin zum wirklichen Dialog. Das Besondere an der Version 2.0: jeder kann mitmachen und sich beim Aufbau des Webs beteiligen. Mit all seinen Chancen und Risiken – Stichwort kollektive Intelligenz.

Diese Entwicklung zahlreicher Web 2.0 Tools zwingt die Unternehmer und auch die Marketingmenschen zum umdenken. Klassische Werbeaktionen, wie Inserate oder Banner verlieren an Bedeutung – zumindest bei der Urlaubsplanung. Das Vertrauen der Gäste in die Werbeindustrie ist gesunken. Was der Reiseanbieter vorschlägt ist zuwenig für eine Entscheidung. Wichtig sind vor allem Bewertungen andere Gäste und was Freunde und Bekannte in Social Media Plattformen empfehlen. Web 2.0 ist also deswegen so erfolgreich, weil es den Bedürfnissen nach Transparenz und Glaubwürdigkeit entgegenkommt. Ich denke, das ist auch im Sinne der Wellnessbewegung.

Facebook, Blogs und Co.

Es gibt unzählige Web 2.0-Anwendungen. Eine der ersten war wohl Wikipedia, die nach nur 7 Jahren der Brockhaus-Enzyklopädie den Rang abgelaufen hat. Für Tourismus, Hotelerie und Wellness sind folgende Tools von Bedeutung.

Bewertungsplattformen wie Holidaycheck oder Tripadvisor ermöglichen authentische Bewertungen von Gästen und sollen auf jeden Fall in die eigene Website als Argument eingebaut werden (vorausgesetzt, die Bewertungen passen auch).

Mit einem Blog zeigen Sie Kompetenz bei einem bestimmten Thema und bieten Lesern die Möglichkeit eigene Kommentare zu posten, um Diskussionen anzuregen. Ein Blog kann auch durch mehrere Personen gemeinsam betreut werden. Ein Beispiel dafür ist der Jubiläumsblog des Deutschen Wellnessverbandes. Aber auch Hotels, Thermen oder Tourismusverbände betreiben mittlerweile eigene Blogs. Dort kann z.B. die Spa-Leiterin die Behandlungstipps der Woche präsentieren und Wirkungsweisen erklären oder der Chef des Hauses über seine Schneeschuh-Wandertour mit seinen Gästen berichten.

Die Social-Network Plattform Facebook ist wohl aktuell das prominenteste Beispiel für Web 2.0. Der Vorteil: Jeder kann sehr einfach und intuitiv Inhalte mit seinen Freunden teilen – z.B. Bilder, Veranstaltungshinweise, Einladungen zu Fanseiten usw. Im nächsten Teil werde ich das Phänomen Facebook näher beleuchten. Aber auch mit Twitter, Flickr und YouTube sollte man sich beschäftigten.

Fazit

Wichtig für den Erfolg ist, dass alle diese Technologien durch eine Strategie geregelt und miteinander vernetzt sind. Klarerweise sollte man sich, bevor man diese Tools nutzt, ganz genau überlegen, welche Inhalte man teilen möchte und wer die Verantwortung für die regelmäßige Online-Redaktion übernehmen kann. Der Aufwand dafür sollte nicht unterschätzt werden – doch es führt kein Weg vorbei!

Ich freue mich auf Ihre Erfahrungen, Beispiele und Ergänzungen zum Thema Web 2.0.

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Diskussionsrundenteilnehmer bei der Spa Business Lounge der BI in Düsseldorf

Posted in Allgemein on Februar 10th, 2010 by Wolfgang Falkner – 1 Comment

t_teilnehmer_spa_business_lounge11Es freut mich sehr, dass ich bei der diesjährigen Spa Business Lounge im Rahmen der Beauty International in Düsseldorf als Diskussionsrundenteilnehmer dabei sein darf:

Details:

Samstag, 27. März 2010 / 11.00 – 11.45 Uhr
“Wirtschaftskrise – Abstieg oder Chance für die Spa Branche?”
Diskussionsrunde u.a. mit Jens Schleif, Hotel Stadt Hamburg – Lutz Hertel, Vorsitzender DWV – Wolfgang Falkner, Der Falkner Spa Marketing

Mit der Spa Business Lounge wird eine exklusive und anspruchsvolle Beratungs- und Kommunikationsplattform für Fachbesucher aus Hotellerie, Investment, Spa Anlagenbetrieb und Spa Management geschaffen. Präsentationen, Podiumsdiskussionen, Fachvorträge und individuelle Beratungen befassen sich mit wichtigen Erfolgsfaktoren wie zeitgemäßem Spa-Design, Wirtschaftlichkeit im Spa, zukunftsorientierten Trends und Nachhaltigkeit. In täglichen Diskussionsrunden beantworten Experten brandaktuelle Fragen der Branche.

Hier finden Sie das komplette Programm

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Mit Facebook Wellness-Typ bestimmen

Posted in Allgemein on Januar 28th, 2010 by Wolfgang Falkner – Be the first to comment

bglt_wellnesstyp_fb_startIn Zusammenarbeit mit der Berchtesgadener Land Tourismus GmbH ist ein Personality-Quiz für Facebook entstanden. Der Facebook-Benutzer beantwortet einige Fragen und erhält als Ergebnis seinen persönlichen Wellness-Typ, den er auf seinem Profil veröffentlicht. Er kann Freunde zum Spiel einladen oder andere Facebook-Benutzer vom gleichen Wellness-Typ kennen lernen. Und welcher Wellness-Typ sind Sie?

Stephan Köhl, Geschäftsführer der Berchtesgadener Land Tourismus GmbH: „Die Idee des Wellness-Typ-Spiels von Herrn Falkner gefiel uns, weil der Benutzer damit spielerisch etwas über sich herausfinden kann und wir eine junge, aktive Zielgruppe erreichen. Das Personality-Quiz fügt sich ideal in unsere Web 2.0-Aktivitäten ein – bestehend aus Blog, Twitter, Xing, Flickr, YouTube und eben Facebook.“

Zur Facebook-Fansite

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Blog für den Deutschen Wellness Verband

Posted in Allgemein on Januar 26th, 2010 by Wolfgang Falkner – 1 Comment

dwv_blog_startEin weiteres Projekt aus der Web 2.0 Schublade wurde gemeinsam mit dem Deutschen Wellness Verband Anfang des Jahres an den Start gebracht. Dabei handelt es sich um einen Blog zugunsten des 20-jährigen Jubiläums des Deutschen Wellness Verbandes. Der Blog verzeichnet mittlerweile 40 namhafte Fachautoren aus dem deutschsprachigen Raum, die Themen der weltweiten Wellnessbewegung zur Diskussion stellen.

Es freut mich sehr, dass ich neben der Entwicklung und Umsetzung auch die Leitung des Bereiches Spa-Marketing übernehmen durfte und Beiträge beisteuern darf. Somit freue ich mich auf viele Kommentare unter den Wellness-Interessierten.

Der Blog “Wellness-Agenda” im Internet.

Am 22. und 23. August findet in Düsseldorf außerdem der Deutsche Wellness Gipfel statt. Zu dieser Konferenz wird auch einer der Gründer der Wellnessbewegung, Dr. Donald B. Ardell aus Petersburg in Florida, erwartet.

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4-wöchige Peru-Reise

Posted in Allgemein on Januar 14th, 2010 by Wolfgang Falkner – Be the first to comment
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Huaca de la Arco Iris, Trujillo

Bin wieder gut von meiner 4-wöchigen Perureise (teilweise auch Studienreise) aus Peru zurückgekehrt. Peru ist Vielfalt pur und ein Land voller Gegensätze. Küste, Sierra (Anden) und Dschungel – drei völlig unterschiedliche Vegetationen. Ein unvorstellbarer Reichtum an touristischen Schätzen, nicht nur wegen der Vielfalt an Naturschätzen sondern auch der Kultur und Geschichte (Inka und Prä-Inka Kulturen wie Chan Chan oder Chavin) – auch der schmackhaften Küche wegen (Ceviche, Pachamanca, Cuy, Lomo saltado uvm.) und leider auch der Gegensätze zwischen Arm und Reich.

Gemeinsam mit meiner Frau Katia und ihrer Familie machten wir uns bei unserer 2. Perureise daran, weitere Eindrücke zu sammeln und das Land zu erkunden. So führte unsere Reise erstmal nach Paracas, wo wir aus beruflichem Interesse im brandneuen Hilton-Hotel eincheckten und uns im Inca-Spa verwöhnen lassen haben. Darüber gibt es bald noch mehr nachzulesen, ich halte Sie auf dem Laufenden. In Paracas besuchten wir auch die Islas Ballestas, wo man einen unvorstellbaren Artenreichtum an verschieden Tieren bestaunen kann (Seelöwen, Pinguine, Seesterne, uvm.). Nach einer kurzen Tour durch Ica, wo wir das Nationalgetränk der Peruaner “Pisco” probieren konnten und auf eine etwas gefährliche Buggyfahrt in den Wüsten Perus begaben, gings dann auch schon über Lima wieder weiter nach Huaraz / Yungay, der Heimatstadt meiner Schwiegereltern. In den eigenen Bungalows am Fuße des Huascaran (6.768 m, der höchste Berg Perus und somit Reiseziel vieler Bergsteiger) verbrachten wir dann Weihnachten im Kreise der Familie: www.comtury.com.

Islas Ballestas, Paracas

Islas Ballestas, Paracas

Dann gings auch schon wieder weiter nach Trujillo und Chiclayo, im Norden von Peru, direkt an der Küste. Diese Region ist vor allem wegen der archäologischen Ausgrabungen der Prä-Inkakulturen sehr interessant. So besuchten wir die Huaca de la Arco Iris der Mochicas Kultur, die bekannte Festungsanlage Chan Chan der Chimú-Kultur, sowie das Museum Señor de Sipán in Lambayeque, wo der atemberaubende Goldschatz der Ausgrabung aus dem Jahre 1987 ausgestellt wird.

Nach Sylvester gings dann nochmal für eine Tagesfahrt nach zur Ausgrabung nach Chavin, nahe Huaraz. Und dann waren die 4 Wochen auch schon wieder um. Weitere Fotos finden Sie auf meinem Facebook-Profil. Ich kann Peru jedem nur empfehlen! Und es muss nicht immer nur Machu Picchu und Cusco sein. Das Land bietet soviel mehr, und am meisten entdeckt man, wenn man sich einfach auf das Land und seine Menschen einlässt!

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The Crystal in Obergurgl/Tirol – Wellness auf hohem Niveau

Posted in Allgemein on November 23rd, 2009 by Wolfgang Falkner – 3 Comments
Katia und Wolfgang Falkner, Thomas Falkner, Klaus Alber

Katia und Wolfgang Falkner, Thomas Falkner, Klaus Alber

Es grenzt schon an ein Wunder, wenn man an diesen milden Novembertagen auf Schnee stößt. In Obergurgel, dem höchstgelegenen Kirchendorf Österreichs (1.930 m) ist Schnee trotz hoher Temperaturen in dieser Zeit eine Garantie. Ich hatte die Gelegenheit während eines Wochenendaufenthalts im Ötztal das 2008 umgebaute und um einen 2.000m² großen Wellness-Bereich erweiterte Hotel The Crystal zu besuchen. Der Direktor des Skihotels Klaus Alber sowie der Architekt Thomas Falkner von Haid & Falkner nahmen sich Zeit und führten meine Frau und mich durch das Haus. Vielen Dank gleich an dieser Stelle für die Einblicke.

Das Hotel – für Sport und Naturbegeisterte

Erreicht man nach einer kurvenreichen Fahrt schließlich Obergurgel, tut sich eine einzigartige Schneewelt auf. Der ideale Ort, um sich im Winter zurückzuziehen, fernab vom regen Aprè-Ski-Treiben in Sölden. Skifahren in Kombination mit Wellness auf (wortwörtlich) höchstem Niveau. Bei der Architektur merkt man sehr schnell, dass hier Profis am Werk waren, mit einer großen Portion an Leidenschaft und Herzblut.

Die architektonische Hochbauplanung stammt von M9 Architekten Senfter+Lanzinger und die Innenarchitekturplanung, sowie die Hochbauplanung vom Eingangsbereich stammt von Haid & Falkner. Der über eine gläserne Brücke verbundene Hotelkomplex ist in 15 Monaten (Mai 2007 bis Dezember 2008) entstanden. Ziel war es, das Licht und die Luft aus der Bergwelt ins Haus zu holen. Dies gelang mit raumhoher Verglasung, Farben und viel Holz, das Wärme und Geborgenheit ausstrahlt. Die Architektur ist geradlinig, klar und kommt ohne puristische Strenge aus. Verwendet wurden von natürliche Materialen, ohne aufwendige Verarbeitung.

Das The Crystal ist Mitglied bei den “Lifestylhotels ” und seit 2008 Europas erstes hochalpines Hotel, das beinahe zu 100% auf erneuerbare Energie zurückgreift (20.000 Liter Energiespeicher und 265 m² große Solaranlage).

Saunawelt

Saunawelt

The Crystal Spa – Wellness auf 2.000m²

Im neuen Hotelkomplex befindet sich eine der schönsten und umfangreichsten Wohlfühl-Oasen der Alpen und das gleich auf zwei Etagen. Ein Highlight ist wohl die Saunawelt mit der größten Finnischen Außensauna Tirols – mit großzügigem Blick auf das Schnee-Panorama der Ötztaler Alpen versteht sich. Aber auch für jene, die mildere Temperaturen bevorzugen, wird eine große Vielfalt geboten: Biosauna, Aromadampfbad, Soledampfbad, Kräuterbad, Infrarotkabine, Erlebnisduschen und Eisbrunnen, Ruhebereich mit offenem Kamin (kein dekoratives Feuer!) und Wasserbetten.

Ein besonderes Wassererlebnis bietet die großzügige Poollandschaft mit Innenbecken (6×15 m), Außenpool mit spektakulärem Ausblick sowie die Heißwassergrotte. Hervorzuheben ist, dass es im Pool-Bereich eine eigene abgeschlossene Textilsauna mit Bio-Sauna, Dampfbad und eigenem Ruhebereich gibt. Benützung nur mit Badekleidung – mildes Saunavergnügen also für die ganze Familie.

Das Spa – das Herzstück

Private Spa Suite

Private Spa Suite

Betritt man das Beauty-Spa, betritt man eine eigene Welt. Die Unsicherheit beim ersten Besuch verfliegt durch ein herzliches Lächeln der Spa-MitarbeiterInnen sehr schnell. Und das schenkt  man ihnen am besten mit einem attraktiven Arbeitsplatz mit guter Grundstruktur.  Flexibilität bei den Kabinen und warme Atmosphäre trotz moderner Linien, betont Thomas Falkner.

Exklusive Verwöhnmomente für zwei gibt es in der Private Spa Suite, die mit dem Partner oder auch mit einer lieben Freundin gebucht werden kann. Sie ist ausgestattet mit Dampfbad, Finnischer Sauna, Biosauna, Whirlwanne und eigenem Massage- und Ruhebereich. Spa-Packages z.B. mit Aroma-Dampfsauna, Steinsalz-Öl-Peeling, Schaumbad, Glas Prosecco sowie Teilkörper-Aromaölmassage für 2 Personen können hier gebucht werden (150 min / € 150,-). Herr Alber räumt ein, dass jeder Gast individuell beraten und behandelt wird. So wird weitgehend auf eine standardisierte und automatisierte Online-Buchung von konkreten Spa-Packages verzichtet. Bei der Kosmetik vertraut das The Crystal auf Babor. Die Spa-Leiterin Sandra schätzt hier vor allem die Unterstützung, das Design sowie die Vielfalt der Produkte.

Blick in die Ötztaler Alpen

Blick in die Ötztaler Alpen

Fazit

Alles in allem ein Top-Haus, das sicher nicht lange im 4*-Bereich bleiben wird. Vor allem die sehr luxuriösen Suiten sind schon jetzt auf einem höheren Niveau. Die Architektur belegt eindrucksvoll, dass Alpine Wellness nicht “rustikale Lederhosenromantik” bedeuten muss. Hier wurde funktionale und zeitlose Architektur geschaffen, die dem Menschen die Natur näher bringt und beim Loslassen vom Alltag unterstützt. Und was kann schöner sein, also sich nach einem Skitag im beheizten Außenpool mit beeindruckendem Blick auf die Bergwelt zu entspannen und  über die Erlebnisse des Tages nachzusinnen?

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Die neue St. Martins Therme & Lodge – Wellness & Abenteuer

Posted in Allgemein on November 13th, 2009 by Wolfgang Falkner – 1 Comment

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Bei einem Besuch der BABOR-Roadshow in der St. Martins Therme & Lodge konnte ich die Gelegenheit nutzen, um mir ein eigenes Bild von der Wellnessoase im burgenländischen Seewinkel zu machen. Die erste Lodge Mitteleuropas soll eine natürliche Brücke zur angrenzenden pannonischen Steppen- und Seenlandschaft bilden und zur Entdeckung der Wildnis im Nationalpark Neusiedlersee einladen. Hier wird Wellness mit einem einmaligen Naturerlebnis verbunden und diese Idee zieht sich durch das ganze Haus bis zur Kommunikation.

Einige Fakten

Die Lodge (Das Hotel 4*) umfasst 300 Betten, einen eigenen Spa- und Fitness-Bereich mit Blick über die Region, ein Haupt-Restaurant, eine Bar, ein Gourmetrestaurant sowie eine Vinobar mit 60 offenen Weinen aus der Region. Ein “Observation Deck” am Dach bietet einen hervorragenden Überblick über die Region und auf den abendlichen Sternenhimmel. Der Spatenstich erfolgte im September 2007, am 5. November wurde das 83 Mio. Euro Projekt (inkl. Infrastrukturmaßnahmen) schließlich eröffnet. Verantwortlich für die Errichtung und den Betreib ist die Vamed Vitality World, die mittlerweile schon einige Thermen in Österreich betreut. Die Therme selbst bietet Platz für 970 Gäste und verfügt über eine eigene Thermalquelle und eine großzügige Wellness- und Thermalwasserwelt.

Wellness & Abenteuer

stmartins_blick“Ich habe heute entdeckt, dass das wahre Abenteuer näher liegt als man denkt.” Dieser Slogan befindet sich auf einer Postkarte, die ich bei der Ankunft am Zimmer (übrigens ein Traum mit Himmelbett!) bemerkt habe. Darunter zwei Graugänse. Ein ausgezeichnetes Beispiel dafür, dass man Wellness auch mal anders kommunizieren kann, jenseits von schönen Model-Körpern und Wasserwelten. Schön ist, dass sich diese Idee durch die gesamte Werbung konsistent durchzieht, egal ob Broschüre, Website, Türhänger bis hin zum Werbematerial für Seminargäste, in Form einer gefalteten Landkarte von der gesamten Umgebung – “Entdecken Sie, dass Ihr Handy einen Ausschaltknopf besitzt”, lautet die Einladung. Der Slogan der Thermenbroschüre: “Entdecken Sie, dass Wasser auch von innen reinigt.” Diese Slogans sind aber nur die Spitze eines durchdachten Marketingkonzepts, auf Basis eines glaubwürdigen und authentischen Angebotes. Auf den Punkt gebracht: Authentisches Marketing, das Angebot und Kommunikation glaubwürdig miteinander verbindet. So erreicht man heute Aufmerksamkeit und Alleinstellung.

Der Spa-Bereich

Highlight des Spa-Bereichs sind sicher die zwei Spa-Suiten mit eigenem Dampfbad, persönlichem Whirlpool und Ruhezone. Die Behandlungen können dabei auch nach außen verlegt werden. Gemeinsamer Blick auf den Sonnen-Untergang inklusive. Um die Authentizität noch zu unterstreichen wurden eigene Signature Treatments entwickelt. Regionale Elemente wie Salz, Trauben, Hefe, Sekt und spezielle Teesorten bilden das Grundgerüst für diese Behandlungen, die laut Website durch die gezielte Ausrichtung auf die Bedürfnisse (Motto) des Organismus im Laufe des Jahres (der Jahreszeiten), eine Einheit zwischen Körper, Geist und Seele bilden sollen: Die Behandlungszeremonien nennen sich „Erwachen“, „Erneuern“, „Ernten“ und „Ruhen“. Mehr dazu auf der Website der St. Martins Lodge.

stmartins_lodgeInteressant ist, dass die Therme ausschließlich auf Spa-Produkte von Babor setzt und hier ein sehr breites Sortiment anbieten. Auch die neue Naturkosmetikserie Baborganic kommt dabei zum Einsatz – meiner Meinung eine ausgezeichnete Wahl, da die Philosophie der Nachhaltigkeit und Natürlichkeit kombiniert mit Luxus und Design sich optimal in die Grundidee des Hauses eingliedert. An dieser Stelle auch ein großes Lob an das Team von Babor, das eine sehr informative Roadshow auf die Beine gestellt hat und darüber hinaus mit Ihren Spa-Produkten in letzter Zeit einen grandiosen Innovationssprung vollzogen haben.

Fazit

In ungewissen Zeiten sehnen sich viele Menschen nach einem Ort, an dem sie die Rastlosigkeit des Alltags hinter sich lassen können. Die Natur ist dafür eine ausgezeichnete Quelle der Inspiration und die Lodge inmitten dieser einmaligen Landschaft der ideale Rückzugsort. Eigentlich verwunderlich, dass das viele Wellnessanbieter noch nicht erkannt haben und die Natur als etwas Außenstehenden und Eigenes betrachten, wo doch beides untrennbar zusammengehört. Die 13 beteiligten Seewinkelgemeinden sind einen neuen und mutigen Weg gegangen, der wahrscheinlich in Zukunft einige Nachahmer in dieser oder jenen Form finden wird.

YouTube-Video: Schneckenförmige Architektur (3D-Visualisierung)

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Das Spa-Refugium des Krallerhofs in Leogang – ein Kunstwerk

Posted in Allgemein on November 2nd, 2009 by Wolfgang Falkner – Be the first to comment

Was als visionärer und mutiger Kontrast zu Wellnessanlagen im rustikalen Alpen-Stil begonnen hat, setzt heute nach 8 Jahren noch Trends in Sachen Spa-Architektur – ein Beleg dafür, dass es sich lohnt, zeitlose Beständigkeit durch eigene Werte zu schaffen. Dem 4-Sterne-Superior-Hotel „Der Krallerhof“ ist das mit seinem Refugium eindrucksvoll gelungen. In einem Gespräch mit dem Inhaber und Betreiber Herrn Altenberger und der Spa Leiterin Frau Altenberger gingen wir der Spa-Philosophie auf den Grund.

Architektur und Kunst

Goldsuite

Gold-Suite

Das Vorwort der Krallerhof-Broschüre, die übrigens beim Werbe-Grand-Prix 2008 ausgezeichnete wurde, bringt es auf den Punkt: „Wir alle brauchen einen Ort, an dem wir zur Ruhe kommen und unsere Phantasie schweifen lassen können, wo der Alltag von uns abfällt. Wir brauchen einen Zufluchtsort, einen Bereich zum Zurückziehen – eben ein Refugium.“

Blaue Grotte

Blaue Grotte

Das Architekten-Team von Atelier 3 und dem bildenden Künstler Ty Waltinger hat diesen Ort auf insgesamt 1.720 m² geschaffen. Das Credo des Künstlers war es, der Dualität zwischen Genuss und Atmosphäre Raum zu geben. Dies gelang mit raffinierten, reduzierten Formen, edlen Materialien, unzähligen Details und aufwändigen Wandmalereien, aus Naturfarben – d.h. ohne chemische Zusatzstoffe: Altes Indischgelb, Safran, französischer Ocker, Purpur, Drachenblut, Ultramarin, Indigo, echtes Sepia und altes Rebschwarz. So gleicht kein Raum dem anderen. Skulpturen, handgefertigte Möbeleinzelstücke und historische Türen aus der ganzen Welt sowie edle Materialen wie Glas, Holz und Stein ziehen das Auge des Betrachters auf sich.

Neben dem allgegenwärtigen schwarzen Schiefer, der als Führung und Orientierung durch das Spa dient, überraschen vor allem die herumstehenden Gesteinsbrocken. Diese schaffen eine Verbindung zur Außenwelt des Gebirgsmassivs und erinnern an die Ursprünglichkeit. Herr Altenberger betont, dass stets versucht wurde, Harmonien durch Gegensätze der Materialien und Farben zu schaffen. So wird Stein mit Holz ausgeglichen, dunkles Blau mit Gelb. Durch einen kleinen Innenhof dringt das Licht in die Anlage, dort steht ein Baum, der den Lauf der Jahreszeiten und damit auch des Lebens bewusst macht.

Spa-Ausstattung und -Angebot

Der großzügige Wellnessbereich bietet ein Hallenbad mit Klangdom, einen sehr großzügigen Whirlpool, fünf Dampfbäder und Saunen sowie drei Ruheräume und einen Fitnessbereich. In insgesamt 15 Beauty-Kabinen wird ein sehr umfangreiches Programm an Massagen, Therapien, Beauty-, Body- und Mind- sowie Partnerbehandlungen angeboten.

Ein Schwerpunkt ist zweifelsohne Ayurveda. Damit hat sich das Haus einen ausgezeichneten Namen gemacht. Auch heuer hat die Familie wie jedes Jahr, vom 25. Oktober bis 1. November 2009, zur Ayurveda-Woche eingeladen, wo ein erfahrender Ayurveda-Arzt aus Bangalore/Indien individuell zu Ernährungs- und Gesundheitsfragen berät und behandelt. Auf dem Programm stehen tägliches Yoga, Meditation, Anamnese mit Beratung, Massagen, Dhara sowie Vorträge.

Auch die Marke Ligne St. Barth wird bei den Gästen sehr gut angenommen. Die Spa Leiterin Frau Altenberger betont vor allem die ausgezeichnete Qualität des Naturprodukts aus der Karabik. In den Ölen kommen sehr hochwertige Inhaltsstoffe zum Einsatz, wie beispielsweise Aloe Vera, Avocado, Vetyver, Kokosnuss oder Papaya.

Purpur-Raum

Purpur-Suite

Weitere Marken  sind Dr. Spiller, Biosel, !QMS, Fuhlendorf und Kurland von Haslauer.

Fazit

Das Krallerhof-Refugium ist ein Hotel-Spa in dem man sehr schnell merkt, dass hier die Spa-Philosophie von den Inhabern authentisch gelebt wird. Scheinbar Widersprüchliches wird verbunden – Dualitäten werden geschaffen. Architektur und Funktionalität mit Kunst und Sinnlichkeit, Alpine Behandlungen mit Zeremonien aus Indien oder der Karibik, Altes mit Neuem, Orient mit Okzident, Tradition mit Innovation, Beständigkeit mit Vergänglichkeit. Man darf gespannt sein, mit welchen Ideen die Familie Altenberger in Zukunft seine Spa-Gäste überrascht. Vielen Dank für das sehr interessante Gespräch und alles Gute!

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