Wellness & Web 2.0:
Teil 3 – Strategie & Organisation
Posted in Allgemein on Mai 10th, 2010 by Wolfgang Falkner – Be the first to comment
Dass das Thema Social-Media bzw. Web 2.0 wichtig ist, habe ich bereits im ersten Teil erläutert. Die wichtigsten Argumente sind: Stärkung der Kundenloyalität, Möglichkeiten der Empfehlung bieten, neue Kunden gewinnen, die mit herkömmlichen Werbemaßnahmen nur schwer zu erreichen sind.
Social-Media ist nicht nur eine technische Errungenschaft basierend auf dem Internet, sondern unterstützt und begleitet einen sozialen Wandel. Die Menschen nehmen nur noch jene Information auf, die für sie nützlich ist. Das ist natürlich schlecht für klassische und laut schreiende Werbung von oben nach unten. Aber ausgezeichnet für gute Inhalte und Angebote, über die sich die Konsumenten freiwillig und gerne austauschen.
Ist das Angebot nicht gut, kann der Schuss durch Social Media nach hinten los gehen. Allerdings ist eine Nichtbeteiligung auch nicht ratsam. Denn Gespräche über Ihr Angebot finden auch ohne Sie online statt, ob Sie das wollen oder nicht. Am besten Sie testen das gleich mal mit Google-Alerts oder auch Twitter. Was sagt das Internet über Ihre Firma, Produkte oder Marken?
Mit Social-Media haben Sie die Möglichkeit, sich in diesen Gesprächen proaktiv und präventiv zu beteiligen. D.h. Sie können sehr schnell reagieren und dabei Marktforschung betreiben. Fast schon nebenbei kommunizieren Sie Ihren Content (Inhalte nicht Werbung!) auf Augenhöhe.
Verfügt das Unternehmen über eine Social-Media-freundliche Organisation, was im Wesentlichen heißt, dass eine Kultur des Teilens und der Offenheit vorhanden ist, kann eine Strategie entwickelt werden. Diese hängt natürlich sehr stark vom Ziel ab, dass das Unternehmen erreichen möchte und natürlich auch von seiner Zielgruppe. Ein Ziel von Social-Media ist die Online-Reputation. Sie wollen, dass im Internet gut über Ihr Unternehmen gesprochen wird, was zwangsläufig zu Empfehlungen führt.
Eine Social-Media-Strategie enthält folgende Bestandteile: Welche Kanäle werden mit welchen Botschaften bedient? Wer sind die Verantwortlichen und was sind die Regeln? Eine Facebook-Fansite ist ein guter Anfang aber noch keine Strategie. Facebook ist bestenfalls ein Teil dieser Strategie. Auf jeden Fall sollte man sich als Wellness- und Spa-Betrieb neben Facebook, Twitter, YouTube, Blogs, Flickr genauer anschauen. Wichtig ist, dass diese Technologien miteinander effizient vernetzt sind.
Ich persönlich nutze Twitter als zentrale Kommunikationsplattform. Die Kurznachrichten (Tweeds) werden vollautomatisch in meinem Facebook-Profil sowie in meinen Blog und auf meiner Website verteilt. So kann jede Person, egal welchen Kanal sie bevorzugt auf diesen Beitrag reagieren. 1:1 Kommunikation eben! Das schafft Glaubwürdigkeit und Vertrauen, was schließlich zu Empfehlungen führt.
Jeder Hotelier, jeder Spa-Betreiber und jeder Geschäftsführer einer Therme wird mir zustimmen, wenn ich sage, dass Empfehlungen überaus wichtig sind. Social-Media bieten Empfehlungsmarketing mit einer ungeheuren Effizienz auf globaler Ebene. Aus Mund-Propaganda wird Welt-Propaganda!
Wer sich für eine maßgeschneiderte Social-Media-Strategie interessiert, kann mich gerne kontaktieren. Eine interessante Veranstaltung in diesem Zusammenhang ist das erste SpaCamp in Bad Reichenhall im Oktober – Motto: „Alpensalz trifft Web 2.0.“
Es freut mich sehr, dass ich bei der diesjährigen Spa Business Lounge im Rahmen der Beauty International in Düsseldorf als Diskussionsrundenteilnehmer dabei sein darf:
In Zusammenarbeit mit der
Ein weiteres Projekt aus der Web 2.0 Schublade wurde gemeinsam mit dem Deutschen Wellness Verband Anfang des Jahres an den Start gebracht. Dabei handelt es sich um einen Blog zugunsten des 20-jährigen Jubiläums des Deutschen Wellness Verbandes. Der Blog verzeichnet mittlerweile 40 namhafte Fachautoren aus dem deutschsprachigen Raum, die Themen der weltweiten Wellnessbewegung zur Diskussion stellen.






“Ich habe heute entdeckt, dass das wahre Abenteuer näher liegt als man denkt.” Dieser Slogan befindet sich auf einer Postkarte, die ich bei der Ankunft am Zimmer (übrigens ein Traum mit Himmelbett!) bemerkt habe. Darunter zwei Graugänse. Ein ausgezeichnetes Beispiel dafür, dass man Wellness auch mal anders kommunizieren kann, jenseits von schönen Model-Körpern und Wasserwelten. Schön ist, dass sich diese Idee durch die gesamte Werbung konsistent durchzieht, egal ob Broschüre, Website, Türhänger bis hin zum Werbematerial für Seminargäste, in Form einer gefalteten Landkarte von der gesamten Umgebung – “Entdecken Sie, dass Ihr Handy einen Ausschaltknopf besitzt”, lautet die Einladung. Der Slogan der Thermenbroschüre: “Entdecken Sie, dass Wasser auch von innen reinigt.” Diese Slogans sind aber nur die Spitze eines durchdachten Marketingkonzepts, auf Basis eines glaubwürdigen und authentischen Angebotes. Auf den Punkt gebracht:
Interessant ist, dass die Therme ausschließlich auf Spa-Produkte von Babor setzt und hier ein sehr breites Sortiment anbieten. Auch die neue Naturkosmetikserie


